Home Der Göttinger ELCH
Ausgezeichete Elche:
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1997 Chlodwig Poth
1999 Robert Gernhardt
2000 Gerhard Polt
2001 Harry Rowohlt
2002 Marie Marcks
2003 F.W. Bernstein
2004 Emil Steinberger
2005 Otto Waalkes
2006 Hans Traxler
2007 Ernst Kahl
2008 Biermösl Blosn
2009 Helge Schneider
2010 Olli Dittrich
2011 Josef Hader
2012 Franziska Becker
2013 Michael Sowa
2014 Georg Schramm
2015 Rudi Hurzlmeier
2016 Max Goldt
2017 Gerhard Gläck
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Impressum

Vita

Gerhard Polt wurde am 7. Mai 1942 in München geboren und wuchs in Altötting auf. Nach dem Abitur studierte er zunächst in München Politikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte; bald wandte er sich aber der Skandinavistik zu und studierte ab 1962 nordische Sprachen in Schweden, wo er vier Jahre lebte. Er arbeitete als Dolmetscher, Lehrer und Übersetzer, bis er sich 1976 in der Münchner Kleinen Freiheit zum ersten Mal mit einem kabarettistischen Programm, der "Kleinen Nachtrevue" vorstellte. Einer großen Öffentlichkeit wurde er 1979 durch seine 12teilige Sketchreihe "Fast wia im richtigen Leben" bekannt, die vom Bayrischen Rundfunk produziert wurde. Mit seinem Jugendfreund Hanns Christian Müller gründete er den Baaz-Verlag, der die gemeinsam erarbeiteten Texte, Platten und Bücher verlegte; zu diesem Arbeitskreis stießen alsbald die Schauspielerin Gisela Schneeberger und die Günzlhofener Musikgruppe "Biermösl Blosn", die zu Polts regelmäßigen Tourneebegleitern wurde. 1982 erhielt Polt einen Grimme-Preis für eine Glosse in Dieter Hildebrandts "Scheibenwischer"; im selben Jahr wurde er mit dem "Deutschen Kleinkunstpreis" ausgezeichnet. 1983 entstand der hochgelobte Spielfilm "Kehraus"; diesen Erfolg übertraf Polt 1988 mit "Man spricht deutsh" noch um einiges.
Neben dem "Göttinger ELCH" erhielt Polt die "Goldene Kamera", den "Prix Pantheon", den "Cornichon", den "Heimito von Doderer-Literaturpreis", den "Ernst Lubitsch-Preis" und viele weitere Auszeichnungen. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Gerhard Polt lebt mit seiner Frau Tini am Schliersee.