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1997 Chlodwig Poth
1999 Robert Gernhardt
2000 Gerhard Polt
2001 Harry Rowohlt
2002 Marie Marcks
2003 F.W. Bernstein
2004 Emil Steinberger
2005 Otto Waalkes
2006 Hans Traxler
2007 Ernst Kahl
2008 Biermösl Blosn
2009 Helge Schneider
2010 Olli Dittrich
2011 Josef Hader
2012 Franziska Becker
2013 Michael Sowa
2014 Georg Schramm
2015 Rudi Hurzlmeier
2016 Max Goldt
2017 Gerhard Gläck
2018 Pit Knorr und Wiglaf Droste
2019 Gerhard Haderer
2021 Maren Kroymann
2022 Eugen Egner
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Werke von Eugen Egner im Alten Rathaus

Im Alten Rathaus Göttingen ist ab Sonntag, 16. Januar 2022, die Ausstellung "Gestützte gespenstische Erscheinung bei Vollmond" von Eugen Egner zu sehen. Die retrospektive Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler und der Caricatura Kassel. Sie umfasst über 150 Zeichnungen, Grafiken und Gemälde aus vier Jahrzehnten. Unterstützt wird die Ausstellung durch die Volksbank Kassel-Göttingen, die VGH‑Regionaldirektion Göttingen und das Göttinger Tageblatt.

Video zur Ausstellung auf YouTube

Die Eröffnung fand bereits am Sonnabend, 15. Januar, um 18.30 Uhr durch Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt statt. Eine Einführung in das Werk Eugen Egners gibt Oliver Maria Schmitt, Schriftsteller und ehemaliger Chefredakteur des Satire-Magazin Titanic. Für die musikalische Umrahmung sorgen Christoph Busse am Piano und Beo Brockhausen am Saxophon.

Video von der Ausstellungseröffnung auf YouTube

Der Künstler

Der 1951 geborene und in Wuppertal lebende Künstler und Rockmusiker Eugen Egner arbeitete in den 1970er und 1980er Jahren als Grafiker und Illustrator unter anderem für "Die Sendung mit der Maus" und veröffentlichte erste Zeichnungen 1971 bei Hörzu. Sein 1986 erschienener Bildband "Als die Erlkönige sich Freiheiten herausnahmen" beeindruckte Loriot, der den noch unbekannten Autor und Zeichner an den Haffmans Verlag vermittelte, wo unter anderem Egners Werke "Aus dem Tagebuch eines Trinkers", "Der Universums-Stulp" und "Die Eisenberg-Konstante" erschienen.

Ab 1988 wurden seine Zeichnungen und Texte beispielsweise in den Zeitschriften Titanic, taz, Der Rabe, Frankfurter Rundschau, Kowalski, Eulenspiegel, Italien, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die Zeit, Junge Welt und Rolling Stone veröffentlicht. Egner schrieb für den Westdeutschen Rundfunk etliche Kurztexte und Hörspiele und veröffentlichte zahlreiche Bücher.

1992 wurde er mit dem Hamburger Comic-Förderpreis, 2003 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2011 mit dem Bernd Pfarr-Sondermann für Komische Kunst und 2018 mit dem Von der Heydt-Kulturpreis der Stadt Wuppertal ausgezeichnet. Er gilt als einer der bedeutendsten lebenden Vertreter der deutschsprachigen Groteske. Die London Times nannte Egner einmal "The maddest scientist in European literature".

Hinweise

In den Ausstellungsräumen des Alten Rathauses, Markt 9, gilt die 2G-Plus-Regel (geimpft, genesen und getestet bzw. geboostert) und eine FFP2-Maskenpflicht. Die Kontaktdaten der Besucher*innen werden registriert. Die Ausstellung läuft vom 16. Januar bis zum 17. April 2022, dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.