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Ausgezeichete Elche:
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1997 Chlodwig Poth
1999 Robert Gernhardt
2000 Gerhard Polt
2001 Harry Rowohlt
2002 Marie Marcks
2003 F.W. Bernstein
2004 Emil Steinberger
2005 Otto Waalkes
2006 Hans Traxler
2007 Ernst Kahl
2008 Biermösl Blosn
2009 Helge Schneider
2010 Olli Dittrich
2011 Josef Hader
2012 Franziska Becker
2013 Michael Sowa
2014 Georg Schramm
2015 Rudi Hurzlmeier
2016 Max Goldt
2017 Gerhard Gläck
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U R K U N D E

zur Verleihung des

GÖTTINGER ELCH 2008

an die Volksmusiker und Kabarettisten der

BIERMÖSL BLOSN

Christoph, Hans und Michael Well

Seit über dreißig Jahren beweisen die Biermösl Blosn, dass Volksmusik und Satire, Liebe zur Tradition und Leidenschaft zur subversiven Kritik, Bodenständigkeit und unbändige Freude am Neuen aufs Schönste zusammenpassen. Mit einer musikalischen Virtuosität ohnegleichen, verwurzelt im Dialekt ihrer oberbayerischen Heimat und ausgerüstet mit der selbstverständlichen Aufmüpfigkeit wacher Zeitgenossen knüpfen Christoph, Hans und Michael Well an die fast vergessene Überlieferung des realistischen, respektlosen, derben und aktuelle Missstände attackierenden Volkslieds an und führen es zu neuen Höhen jenseits von Kitsch, Klischee und kommerzieller Glätte.

Ihre Musik ist inspiriert vom Schaffen der großen alten Volkssänger, nimmt die Linie des Protestsongs aus den 60er und 70er Jahren auf und verarbeitet zugleich moderne Stilrichtungen auf einzigartige Weise. So entwickeln sie eine authentische, vom debilen "Musikantenstadl" und dem stupiden Massengeschmack unkorrumpierte bayerische Folklore schöpferisch und genial weiter und hauchen dem echten Volkslied mit musikalischer Perfektion und satirischer Schärfe neues, kraftvolles Leben ein.

Aus dem innersten Bayern kommend, haben sie damit nicht nur im ganzen deutschen Sprachraum Ruhm als Musiker und Kabarettisten geerntet, sondern ihren Ruf über Europa verbreitet und sogar bis nach Japan und an die Elfenbeinküste getragen. Sie sind die Wegbereiter und führenden Repräsentanten der Neuen Volksmusik - eben die Besten!

Christoph, Hans und Michael Well sind wahre und würdige Elche. Mögen sie als Biermösl Blosn noch mindestens weitere dreißig Jahre Großes leisten!


Der ELCH wird in regelmäßigen Abständen an KünstlerInnen, SchriftstellerInnen, SchauspielerInnen satirischer Provenienz für ein Gesamtwerk verliehen. Der ELCH beinhaltet ein graviertes, massivsilbernes Schmuckstück, die Ausrichtung einer Begleitveranstaltung, ein Preisgeld i. H. v. 3.333,33 EURO sowie 99 Dosen "Original Göttinger ELCH-Rahmsuppe".

Göttingen, den 4. Oktober 2008

Wolfgang Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Göttingen

Jury 2008: Antje Kunstmann, Verlegerin, München, - Hilmar Beck, Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen - WP Fahrenberg, Ausstellungsbüro Göttingen - Achim Frenz, Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main - Ernst Kahl, ELCH Preisträger 2007, Hamburg - Peter Köhler, Journalist und Schriftsteller, Göttingen - Martin Sonntag, Caricatura Kassel - Hans Zippert, Schriftsteller und Publizist, Oberursel.